Mein Traum.

Ich sehe Kinder.
Ihre Augen leuchten. Ihre Herzen sind frei. Ihr Kopf voller Ideen.
Aus diesen Kindern werden Erwachsene.
Ihre Augen leuchten. Ihre Herzen sind frei. Ihr Kopf voller Ideen.

Sie haben ihre Antworten gefunden auf die Fragen
Wann ist mein Leben glücklich?
Was brauche ich dafür?
Wen brauche ich dafür?
Und was kann ich dafür tun?

Sie leben IHR Leben.
Sie leben ihre Antworten auf die Frage
Wie wollen wir leben?
Sie sind glücklich.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es als Frau und berufstätige Mutter nie zu spät ist, das eigene Leben zu überdenken, sich an eigene Träume, Wünsche und Bedürfnisse zu erinnern und das Leben neu zu denken und zu gestalten. Einziges Manko: Du musst dich bewusst dafür entscheiden. Dann ist alles möglich! Das gebe ich meinem Sohn auf seinem Lebensweg mit. Glücklich sein kann jede:r. Es ist erlernbar. Die Schule lehrt uns das nicht. Nur die Schule des Lebens. Ich habe meine Antwort auf meine Frage Wie will ich wirklich leben? gefunden. Das dauerte lange 45 Jahre.

Hier ist meine Geschichte…

und eine kleine Hommage an die FRAGE (Substantiv, feminin: deklinierbares, mit einem Artikelwort verbindbares Wort, Hauptwort mit weiblichem Geschlecht, Bedeutung: eine Antwort, Auskunft, Erklärung, Entscheidung o. Ä. fordernde Äußerung, mit der sich jemand an jemanden wendet).

Meine Schule des Lebens im Rückblick: Übervoller Lebensrucksack durch Erlernen destruktiver Verhaltensmuster – ausgepackt, Verhalten neu gelernt. Unglücklich sein betäubt mit glücklich Kaufen, Essen, Medienkonsum – nun klarer Geist ohne Ablenkung, gesunde Lebensweise, weniger ist oftmals mehr. Viele Phasen emotionaler, körperlicher, geistiger Erschöpfung mit chronischen Schmerzen sowie Angst- und Panikattacken – inne gehalten, Ursachen bewusst gemacht, Kraft getankt, genesen. Sternenkind – lebt im Herzen weiter. Postnatale Depression über Jahre – Hilfe gesucht, Seele genesen, Leben neu ausgerichtet. So oft hingefallen. Aber immer einmal mehr aufgestanden. Meine Krisen haben meinen Blick für das wirklich Wichtige im Leben geschärft und mich stark gemacht. Ich weiß sicher: Es gibt immer eine Lösung. Manchmal dauert es nur etwas länger.

Als Jahrgang 1976 überlege ich zunehmend in den letzten Jahren am Geburtstag, ob dieser das „Bergfest“ in meinem Leben ist. Zu viele Wünsche, Träume, Ideen, Pläne und Hoffnungen standen und stehen auf meiner „Was-ich-mal-irgendwann-unbedingt-noch-machen-möchte-Liste“. Zu viele Abschiede für immer von lieb gewonnenen Menschen. Der Tod ordnet die Gedanken neu, er wirft Fragen auf: Ist mein Leben so wie ich es mir wünsche und vorstelle?

Zudem hat sich die Frage aufgedrängt: Wie kann ich meinem Sohn (9) ermöglichen, glücklich zu leben, wenn ich es nicht bin? Meine eigene Unzufriedenheit machte mich nicht sehr glaubwürdig. Kinder sind klüger als wir denken. Wir nehmen das zu wenig wahr aufgrund unserer eigenen Ängste, Sorgen, Zweifel, die mitschwingen und der Hektik im Alltag. Dafür können wir nichts! Die suggerierte Work-Life-Balance ist eine Wortschöpfung. Mir fehlt noch immer der Beweis in unser aller Leben.

Als Mutter habe ich nur einen Wunsch: Ich möchte, dass mein Kind glücklich wird. Wie kann ich ihm das vermitteln? Als berufstätige Mutter kenne ich die Herausforderungen des „alltäglichen Wahnsinns“. Irgendwie ist immer nur Montag Morgen und Freitag Abend. Irgendwie sind da immer diese Listen mit nie endenden Erinnerungen. Irgendwie ist nie der richtige Zeitpunkt für tiefgreifende Gespräche. Irgendwie finde ich nicht die richtigen Worte. Irgendwie habe ich nach einem langen Tag auch einfach keine Geduld, keine Nerven, keine Kraft und keinen passenden Ton mehr. Irgendwie hörte mich nach dem fünften „Gemecker“ am Tag auch keiner mehr. Und auch, wenn die virtuelle Welt Teil unser aller Lebenswirklichkeiten ist und sinnvoll unser Leben unterstützen kann, verfluche ich manchmal die Anziehungskraft, die sie auf Kinder hat und unsere Streiterei darüber, wenn wiedermal über „Medienzeit“ diskutiert wird. Irgendwie gilt es am Ende des Tages, alles irgendwie hinzubekommen… da gehen die wirklich wichtigen Dinge auch einfach unter oder finden zu wenig Platz.

Ich habe mich gefragt: Warum gibt es nicht etwas, was einfach so ins Haus kommt? Etwas, was als liebenswerte Figur meinem Kind Dinge aufzeigt, die ein glückliches Leben ausmachen. Quasi stellvertretend für mich. Etwas, wo wir gemeinsam inne halten können, eine kleine Pause vom Alltag, etwas zum Lesen oder Vorlesen, kleine Impulse zum Nachdenken, Träumen. Etwas Wertvolles und Zeitloses, was man sich immer wieder anschauen kann. Eine charmante, lustige und sich gut anfühlende Ergänzung zur Online-Welt, einen Anker für das wirkliche Leben. Warum gibt es nicht etwas, was mich als Mutter, uns als Eltern über einen längeren Zeitraum entlastet und unterstützt? Wo ich mich um nichts kümmern muss. Wo auch ich etwas lernen kann. Was nicht mit einem erhobenem Zeigefinger daher kommt. Etwas, wo ich mich als Mutter im stressigen Alltag nicht erst durch tausende Seiten an wohlgemeinten Ratschlägen in unzähligen Ratgebern lesen muss und – sollte ich das je geschafft haben – diese mich so unter Druck setzen und mich ganz verrückt machen, jetzt endlich krass glücklich zu werden und nur noch positiv zu denken, dass ich direkt die nächste Falte mehr bekomme. Und noch dazu ein schlechtes Gefühl, weil ich schon beim Lesen weiß, das ich es NIEMALS schaffe werde, das in meinen Alltag mit Beruf und Kind und To Do Listen zu integrieren… Und ich bin es leid, mich in Buchläden durch tausende Kinderbücher zu blättern, um genau das eine wertvolle Passende zu finden. Ich habe gesucht, online und offline. Nichts gefunden.

Als studierte Pädagogin, Psychologin und Soziologin (M.A.) habe ich 20 Jahre lang als angestellte Wissenschaftlerin mit Erfahrung in der Teamverantwortung für unsere Gesellschaft Neues gestaltet. Gemeinsam mit Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung habe ich Antworten auf die „Fragen der Zeit“ gesucht, gefunden und erprobt. Im Auftrag von Bundes- und Landesministerien, in den Bereichen Personal- und Organisationsentwicklung, Aus- und Weiterbildung, innovative Lehr-Lernsysteme, Chancengleichheit, Nachhaltigkeit, Industrie 4.0, Führung, Arbeitswelt von morgen, Innovationen und vielem mehr. Forschungs- und Entwicklungsprojekte: eine großartige Idee! Ein Traum für alle mit Ideen, die gern Neues gestalten und Verantwortung übernehmen möchten. Geld wird bereit gestellt, um gemeinsam etwas Neues mit einem Mehrwert für alle zu gestalten. Meine Erfahrung mit dem Umgang mit wertvollen Forschungsgeldern in Millionenhöhe und der Verwertung erzielter Forschungsergebnisse hat mich jedoch vor allem in den letzten Jahren mehr und mehr zweifeln lassen. Das konnte ich nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren. Ich kam zu der Erkenntnis, dass Bürokratie und Verwaltung nicht mit Innovation und Gestaltung zusammenpassen! Ich fragte mich zudem: Wer stellt die Forschungsfragen mit welcher Motivation? Wer ist an der Beantwortung der Forschungsfragen mit welcher inneren Einstellung, welchen Kompetenzen und mit welcher Zeit beteiligt? Wer entscheidet über den Grad der Berücksichtigung der Antworten in der Gesellschaft bzw. wer hat den größten Nutzen von den Forschungsergebnissen, die mit öffentlichen Fördergeldern finanziert werden? Und ganz grundsätzlich: Sind die Fragen, die gestellt werden überhaupt die richtigen Fragen, die uns als Gesellschaft weiterbringen? Meine gefundenen Antworten haben mich ent-täuscht. Ich vermisste einen nachhaltigen Mehrwert. Das System ist mächtig.

Ich weiß aber, das es möglich ist, große Systeme zu verändern. Ich habe erlebt, dass sich eine Gesellschaft von heute auf morgen von Grund auf ändern kann. Rückblickend stelle ich jedoch das WIE des Änderungsprozesses in Frage. Wie würden wir leben, wenn wir es im Dialog, auf Augenhöhe, mit Respekt, mit Wertschätzung, hinterfragend, zuhörend, mit Weitblick und mit einem Mehrwert für alle probieren? Transformationskompetenz.

Mein Leben fühlte sich mit 41 Jahren absolut falsch an. So beschloss ich: Ich möchte glücklich werden! Aber WAS macht MICH glücklich und WIE bekomme ich das hin? Ich hatte keine Ahnung und im funktionierenden stressigen Alltag keine Zeit, um eine so große schier überwältigende Frage zu beantworten. Ich spürte jedoch tief in mir, dass die Antworten ANDERER nicht meine sind und dass ich wirklich MEINE Antwort finden musste. Schließlich ging es um das Wertvollste was ich habe: mein Leben.

So habe ich 2017 einen Entschluss gefasst: Ich schenke mir in fünf Jahren zu meinem Geburtstag ein Jahr frei, um genau das herauszufinden. Es folgten Jahre mit Prüfen der Ausgaben, rigorosem Streichen von Einkäufen, die flüchtiges Glücksgefühl erzeugen, Sparen. Ich stellte mir erste Fragen: Was brauche ich wirklich zum Leben? Was ist mir wirklich wichtig? Welche Werte sind mir wichtig? und fand erste Antworten. Ehrliche, echte, keine Ausreden! Und eine kleine Idee schlich sich ein: Ein kleiner Brief, der sich auf Reisen macht, um herauszufinden was ein glückliches Leben ausmacht.

Drei statt fünf Jahre später: Geburtstag Nummer 44. Geschenk an mich selbst: Ein Jahr frei. Alles auf Anfang! Ausgebremst durch die Pandemie. Homeschooling, eigene schwere Erkrankung. Dennoch setzte ich beharrlich meine Ideen um. Aus Ideen wurden Skizzen. Aus Skizzen wurden Konzepte. Aus Konzepten wurden Prototypen. Aus Prototypen wurde ein Produkt. Das geschenkte Jahr ist vergangen. Lucky Letter ist entstanden. Großartige Menschen wirk(t)en bei der Realisierung mit.

Ich habe durch meinen veränderten Lebensweg meine Zukunft neu ausgerichtet. Ich habe die Zukunft meines Sohnes neu ausgerichtet. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das Leben meines Sohnes mit meiner Veränderung ein absolut anderes Leben wird!

Ich schenke meinem Sohn Lucky Letter für seinen Lebensweg, sodass er beginnen kann, SEINE ganz eigenen Antworten zu finden: Wann ist mein Leben glücklich? Was brauche ich dafür? Wen brauche ich dafür? Und was kann ich dafür tun? Und wenn es mal nicht so gut läuft er etwas hat, auf was er zurück greifen kann. Gemeinsam mit Lucky Letter begleite ich ihn auf seinem Lebensweg. Ich lege ihm ans Herz: Bist du unglücklich und es fühlt sich nicht richtig an, dann stell dir die Frage Was macht mich wirklich glücklich? und lebe DEINE Antworten. Sperre dich nicht selbst ein, indem du die Ergebnisse des Denkens anderer akzeptierst und lebst. Lasse nicht zu, dass die Meinungen anderer deine eigene innere Stimme zermalmen. Höre auf deine innere Stimme. Lebe DEINE Antworten. Ich unterstütze dich dabei.

Ich träume: Ich freue mich, wenn ich meinem Sohn in 20 Jahren gegenüberstehe. Er ist dann ein junger Mann. Seine Augen leuchten. Sein Herz ist frei. Sein Kopf voller Ideen. Er lebt seine Antwort auf die Frage Wie will ich leben? Er ist glücklich. Und vielleicht hat er Ideen, die einen Mehrwert für andere und für unsere Gesellschaft haben.

Nun bin ich Autorin und Inhaberin der Marke Lucky Letter. Im besten Fall bald Unternehmerin, Verlegerin und Arbeitgeberin mit dem Ziel: Ich möchte Millionen Kindern ermöglichen, IHRE Antworten zu finden. Ich komme langsam im neuen Leben an. Was für eine Reise! Ich lebe meine Entscheidung aus dem Jahr 2017 und MEINE gefundenen Antworten auf die Frage Wie will ich leben? Bin ich heute glücklich? JA.

Geburtstag Nummer 45. Ich möchte mit Lucky Letter etwas zurück geben. An die Zukunft unserer Welt.

An unsere Kinder.